Frankreich gibt 32 Kulturrelikte an China zurück

Goldornamente auf einer öffentlichen Ausstellung chinesischer Kulturrelikte

 
 
 

32 Goldornamente, die aus historischen chinesischen Grabmälern gestohlen worden waren und sich im Besitz französischer Sammler befanden, wurden am Montag offiziell an das nordwestchinesische Provinzmuseum Gansu zurückgegeben.

Li Xiaojie, Vorsitzender der Staatlichen Verwaltung für Kulturerbe, übergab die Goldornamente am Montag an Liu Weiping, den Provinzgouverneur von Gansu, während einer Übergabezeremonie anlässlich der Rückkehr der Relikte.

Es war das erste Mal, dass Kulturrelikte erfolgreich an China zurückgegeben wurden, nachdem bilaterale Übereinkünfte zwischen der chinesischen und der französischen Regierung getroffen worden waren. Die Stücke wurden Anfang dieses Jahres von den privaten französischen Sammlern Francois Pinault und Christian Deydier zurückgegeben.

Die 32 Goldobjekte stammen aus Gräbern in Dabuzishan im Bezirk Lixian, Provinz Gansu. Sie werden auf die Frühlings- und Herbstepoche (770 v.Chr. – 476 v.Chr.) datiert. Die Grabmäler wurden in den 1990er Jahren geplündert. Eine große Zahl Relikte, unter ihnen die Goldornamente, wurden ins Ausland geschmuggelt.

Eine öffentliche Ausstellung der Relikte wurde ebenfalls am Montag eröffnet und wird bis 31. Oktober dauern. Danach werden die Ornamente dauerhaft im Provinzmuseum Gansu zu sehen sein.

Das Bild vom 20. Juli 2015 zeigt Goldornamente auf einer öffentlichen Ausstellung chinesischer Kulturrelikte, die von privaten französischen Sammlern zurückgegeben wurden. Die Ausstellung findet im Provinzmuseum Gansu in Lanzhou, der Hauptstadt der nordwestchinesischen Provinz Gansu, statt.