Spätburgunder – Der Star aus Frankreich

Der Spätburgunder ist ein Wein für gehobene Ansprüche

 
 
 

Was der Riesling für die Weißweine ist, ist der Spätburgunder für die Rotweine: Ein edler und traditionsreicher Wein für gehobene Ansprüche. Gerade in der kühleren Jahreszeit ist er die ideale Wahl – auch zum deftigen Weihnachtsbraten.

Die beliebteste deutsche Rebsorte nach dem Riesling. Sie nimmt 11.334 Hektar (11,1%) der gesamten Rebfläche Deutschlands ein. Seit den 90er-Jahren wuchs die Spätburgunderfläche um mehr als 5.000 Hektar an.

Spätburgunder (frz.: Pinot Noir) stammt aus dem Burgund. Sie ist eine sehr alte Rebsorte, verlangt viel Sorgfalt und stellt – wie der Riesling – sehr hohe Ansprüche an Klima und Boden. Sind die Bedingungen optimal, entstehen aus der Spätburgunder-Traube mitunter die schönsten Rotweine der Welt.

Klassisch gereift, ist er heller in der Farbe als zum Beispiel ein Merlot oder Cabernet Sauvignon, da er weniger Tannine besitzt. Auch gerne als Rosé-Wein, Blanc-de-Noir-Sekt oder im Barrique ausgebaut. Nur sehr selten als Cuvée.