«La Croix»: Epochenwandel bei Ansprüchen an Politiker

Die katholische französische Zeitung «La Croix» kommentiert am Mittwoch, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Bekanntgabe seiner Regierung verzögert und dies mit einer Prüfung der Finanzsituation der künftigen Minister begründet habe:

«Diese „Zeit der Überprüfung“ der steuerlichen Situation der künftigen Minister und der Risiken von Interessenkonflikten (…) ist vielleicht ein bequemes Alibi, um bei der Feinjustierung der Ernennungen ein wenig Zeit zu gewinnen. Dennoch ist dieser Grund nicht unerheblich und zeugt von einem Epochenwechsel. (…) Die Ansprüche der Franzosen in dieser Sache sind stark gestiegen.

Der Beweis ist der Misskredit, in den (der konservative Präsidentschaftskandidat) François Fillon auf der Rechten und (der ehemalige Innenminister) Bruno Le Roux auf der Linken geraten sind, die beide als Abgeordnete Familienmitglieder beschäftigt haben. Eine legale Praxis, die aber heute in den Augen der Bürger nicht mehr akzeptabel ist. Es ist kein Zufall, wenn Emmanuel Macron entschieden hat, das erste Gesetzesvorhaben seiner Amtszeit der Moralisierung des politischen Lebens zu widmen. Die Vorbildlichkeit des Führungspersonals – und das gilt auch für die Unternehmen – ist unerlässlich zur Sanierung des Landes.»



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