Waldbrand an der Côte d’Azur unter Kontrolle


 
 
 

Fast 600 Feuerwehrleute haben den riesigen Waldbrand an der Côte d’Azur eingedämmt. Der Brand, der sich auf etwa 16 Quadratkilometer Wald und Buschland bei Bormes-les-Mimosas zwischen Hyères und St. Tropez in Südfrankreich ausdehnte, sei unter Kontrolle. Das berichtete die Präfektur des Départements Var am Donnerstag. Premierminister Edouard Philippe hatte den Ferienort am Vorabend besucht, um sich ein Bild von der Krise zu verschaffen.

Die Behörden hatten in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch mindestens 10 000 Menschen im Sicherheit gebracht. Sie könnten nun schrittweise wieder in ihre Häuser oder Ferienquartiere zurückkehren, so die Präfektur. Lediglich für einen Ortsteil wurde eine Ausnahme gemacht.

Ein anderer Großbrand in der Nähe von Artigues – auch im Départment Var – war hingegen nicht unter Kontrolle. 480 Feuerwehrleute waren im Dauereinsatz, 17 Quadratkilometer Wald verbrannten.

Ursache für die Brände sollen die andauernde Trockenheit und der heiße Mistral-Wind sein. Die Flammen loderten in den vergangenen Tagen in Südfrankreich und auf Korsika laut Schätzungen auf zusammen 70 Quadratkilometern. Diese Fläche ist größer als die des Starnberger Sees in Bayern (58 Quadratkilometer).