Okzitanien: Wo Frankreich am sinnlichsten ist

Kennen Sie Okzitanien? Das farbenprächtige Land zwischen Mittelmeer, Pyrenäen und der Musketier-Heimat Gascogne ist immer noch ein Geheimtipp.

Rosa Lagune

Das weiche Licht des Südens taucht das Hafenstädtchen Marseillan in sanftes Rosa. In den Restaurants gibt es herrliche Platten mit frischem Fisch und Meeresfrüchten. Marseillan befindet sich an der Lagune Bassin de Thau – Frankreichs Schatzkammer für Austern und Muscheln.

Wer von Schalentieren nicht genug bekommen kann: Das Lokal La Ferme Marine ist bekannt für sein üppiges Meeresfrüchte-Buffet – schlemmen für 29 Euro (www.lafermemarine.fr).

Die Lagune ist nur durch einen Küstenstreifen vom Mittelmeer getrennt. Endlose Sandstrände bieten Badevergnügen für die ganze Familie. Naturfreunde können pinkfarbene Flamingos beobachten. Die Lagune ist auch ein Paradies für Camper.

Einfach abtauchen

Die Sonnenküste Okzitaniens reicht von Montpellier bis Spanien. Beim Grenzstädtchen Cerbère sollten Sie unbedingt abtauchen – in Frankreichs erstem Meeres-Naturreservat. Mit Schnorchel und Tauchermaske folgen Sie vor dem Peyrefitte-Strand einem 250 Meter langen Unterwasser-Parcours. Bojen mit Handläufen geben Halt.

Über 1200 unterschiedliche Meerestiere sind zu bewundern.

Autofahrer sollten sich die schmale Hochstraße D86 zwischen Collioure und Banyuls gönnen: Ein Aussichtsbalkon hoch über der zauberhaften Côte Vermeille – und unten das türkisfarbene Mittelmeer wie auf dem Serviertablett.

Wohnen und gut essen: Côté Saisons in Laroque-des-Albères (DZ/F ab 65 Euro, www.cotesaisons.fr).

Magische Orte

Weiter geht es am Fuße der Pyrenäen immer Richtung Westen. Vor der imposanten Bergkulisse scheint Saint-Bertrand-de-Comminges zwischen Himmel und Erde zu schweben. Hinter der in den Fels gehauenen Stadtmauer drängen sich Renaissance-Häuser um die prächtige Kathedrale Sainte-Marie. 2000 Jahre Geschichte atmet der kleine Ort, schon die alten Römer hatten diesen magischen Platz besiedelt. Die Umgebung ist wie geschaffen zum Wandern.

Am besten, man mietet ein Ferienhaus mit 5-Sterne-Ausstattung wie das La Sébastiane im nahen Dorf Barbazan. Mit eigenem Garten, Pool, Spiele-Zimmer und Pyrenäen-Panorama (für 6 Personen ab 400 Euro pro Woche, www.gites-de-france.com).

Zu den Sternen

Wie wäre es mit einem Ausflug zu den Sternen? Mit der Seilbahn geht es auf den Pic du Midi. Der Gipfel gleicht eher einer Weltraumstation. Denn in der glasklaren Luft auf 2877 Metern erhebt sich die größte Sternwarte Frankreichs.

Ein unvergessliches Erlebnis ist die „Night at the Summit“. Geboten wird eine Übernachtung inklusive Gourmet-Abendessen und nächtlichem Sternegucken (Erwachsene 99 Euro, Kinder über 12 Jahre 47 Euro, www.picdumidi.com).

Musketier-Land

Sanfte Hügel, Blumenwiesen und dichte Wälder: Das ist die Gascogne, die Heimat des Musketiers D’Artagnan. Die Zisterzienserabtei von Flaran bei Valence-sur-Baïse dient der noch heute aktiven Bruderschaft der Musketiere als Versammlungsort.

Überraschend: In dem Gemäuer aus dem 12. Jahrhundert verstecken sich Meisterwerke von Picasso und Renoir (Eintritt 5 Euro). Ein Kloster war auch mal das Restaurant „La Table des Cordeliers“ in Condom. Es hat einen Michelin-Stern, aber keine abgehobenen Preise (Menü 60 Euro). Unwiderstehlich: Schoko-Mousse mit Amarena-Kirschen…

In Condom – die Stadt heißt wirklich so – finden Sie hübsche Häuser aus dem 17. Jahrhundert und natürlich ein Musketier-Denkmal. Übernachten: Hotel Le Continental (DZ ab 66 Euro, www.lecontinental.net/fr.).

Würziger Wein

Okzitanien ist auch Weinland. Die Rotweine aus der Malbec-Traube duften nach Blaubeeren und Pflaumen. Verkosten Sie mal beim Spitzenwinzer Jean Luc Baldès einen „Probus” – himmlisch!

Im Weingut Clos Triguedina in Les Poujols bei Vire-sur-Lot wird das Wissen um den Malbec bereits seit sieben Generationen weitergegeben (www.jlbaldes.com). Hauptstadt des Weins ist Cahors. Die Stadt liegt spektakulär in einer Schleife des Flusses Lot. Streifen Sie durch die mittelalterlichen Gassen und verschwiegenen Gärtchen – eine echte Zeitreise!

Die Brücke Pont Valentré mit ihren drei Wehrtürmen aus dem 14. Jahrhundert und die Kathedrale Saint-Étienne gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.

Mit allen Sinnen

Mittwochs und samstags ist vor den Türen der Kathedrale Feinschmecker-Markt. Rocamadour-Ziegenkäse, Entenleber-Pastete, Quercy-Melonen – ein Fest für Augen und Nase.

Das sinnliche Lebensgefühl Okzitaniens erleben Sie am besten an einem „Table d‘Hôtes“. Dabei nehmen die Gäste gemeinsam mit der Familie am Esstisch Platz.

Wie im Mas Azemar in Mercuès, nur fünf Kilometer von Cahors. Klassischer Landhausstil, kuschelige Salons, gemütliche Zimmer (DZ/F 117 Euro, Menü und Getränke 37 Euro, www.masazemar.com). Sabine und Claude Patrolin sind äußerst charmante Gastgeber – und kochen vorzüglich.

Weitere Infos: www.tourismus-okzitanien.de



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