Tipps für den Aufenthalt als Au-pair in Frankreich

Eine spezielle Aufenthaltsgenehmigung ist nicht nötig, wenn man als Au-pair nach Frankreich will. Beim Thema Versicherungen gibt es jedoch einiges zu beachten.

Möchte man als Au-pair nach Frankreich, muss die Person in der Regel zwischen 18 und 30 Jahre, ledig und kinderlos sein. Zur Einreise benötigt man als EU-Bürger nur einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Die Dauer eines Au-pair Aufenthaltes beträgt zwischen sechs und 18 Monaten. Im Sommer sind auch Aufenthalte als Sommer-Au-pair von nur drei Monaten möglich.

Um länger als drei Monate in Frankreich bleiben zu können, benötigt man als EU-Bürger auch in Frankreich nicht mehr zwingend eine Aufenthaltsgenehmigung (Carte de Séjour Provisoire). Allerdings benötigt man sie um den französischen Wohnsitz nachzuweisen. Es handelt sich um ein recht kompliziertes behördliches Verfahren, das zudem von Departement zu Departement unterschiedlich ist. Die Gastfamilien oder die Agenturen, die den Aufenthalt organisieren, sollten hier unterstützend zur Seite stehen.

Was Au-pairs in Frankreich verdienen und wie lange sie arbeiten müssen

Die Arbeitszeit eines Au-pairs beträgt in Frankreich üblicherweise 30 Stunden pro Woche. Dabei erhält man ein wöchentliches Taschengeld in Höhe von 65 bis 100 Euro. Hinzu kommt Babysitting an zwei bis drei Abenden pro Woche. 1,5 Tage pro Woche sind frei.

In Frankreich besteht auch die Möglichkeit des Au-pair-Plus. Dabei erhöht sich die Arbeitszeit auf maximal 40 Stunden bei entsprechend erhöhtem Taschengeld. Für jeweils sechs Monate Aufenthalt erhält ein Au-pair eine Woche bezahlten Urlaub. Für die gewöhnliche Dauer von einem Jahr ergibt sich  daher ein Urlaubsanspruch von zwei Wochen.

Wichtige Hinweise zur Versicherung

Das Au-pair muss innerhalb von acht Tagen nach seiner Ankunft von der Gastfamilie bei der französischen Sozialversicherung angemeldet werden. Krankenversichert ist man als Au-pair zwar grundsätzlich auch über die eigene Krankenversicherung, für die Aufenthaltsgenehmigung ist jedoch erforderlich, dass man in Frankreich gesetzlich versichert ist. Vom Tag der Anmeldung bei der französischen Sozialversicherung ist das Au-pair unfallversichert. Während der Arbeitszeit sollte ein Au-pair zudem durch die Haftpflichtversicherung der Gastfamilie mitversichert werden. Unfälle während der Freizeit sind allerdings nicht mitversichert. Der Abschluss einer eigenen Haftpflichtversicherung ist daher sinnvoll.

Sollte das Au-pair das Auto der Gastfamilie benutzen, muss die entsprechende Versicherungsgesellschaft darüber informiert und das Au-pair als zusätzlicher Fahrer eingetragen werden.
Ein Sprachkurs für Au-pairs in Frankreich ist Pflicht

Ein Sprachkurs ist während des Aufenthaltes Pflicht. Hierfür erhält das Au-pair meist einen Zuschuss durch die Gastfamilie. Sollte es zu Differenzen kommen, kann das Verhältnis auch vorzeitig gekündigt werden. Die Kündigungsfrist bei einer vorzeitigen Beendigung des Au-pair-Verhältnisses zwischen Gastfamilie und Au-pair hängt vom Vertrag ab. Hier werden in der Regel nicht weniger als 14 Tage vereinbart. In besonders schwerwiegenden Fällen ist allerdings auch eine fristlose Kündigung möglich.



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