Attacke auf jüdische Familie in Frankreich

Über Stunden misshandelten drei Täter eine jüdische Familie und raubten sie anschließend aus. Mehrere Organisationen verurteilen den antisemitschen Angriff scharf. Selbst daheim seien Juden nicht mehr sicher.

Sie wurden bedroht, beleidigt, geschlagen und beraubt. Nach dem Angriff auf eine jüdische Familie in der Nähe von Paris haben mehrere Organisationen das aggressive Verhalten der Täter verurteilt.

Die antisemitischen Stereotypen, die die Täter geleitet hätten, verstärkten die Aggression, die bereits als solche abscheulich gewesen sei, heißt es in einer am Montag von der französischen Menschenrechtsliga (LDH) veröffentlichten Pressemitteilung. Jeder habe eine Verantwortung, Antisemitismus in allen seinen Formen zu bekämpfen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag waren drei Männer in das Haus des Präsidenten der Siona-Gruppe, Roger Pinto, eingedrungen. Laut israelischen Medien wie der “Times of Israel“ handelt es sich bei den drei Tatverdächtigen laut Beschreibung der Opfer um Schwarze zwischen 20 und 30. Die Gruppe repräsentiert die sephardischen Juden Frankreichs. Für mehrere Stunden hatten sie ihn, seinen Sohn und seine Frau misshandelt und anschließend ausgeraubt.

Die Polizei nahm Ermittlungen wegen schweren Raubüberfalls, schwerer Erpressung und Freiheitsberaubung auf. Frankreichs Innenminister Gerard Collomb hatte bekannt gegeben, dass die Gewalttat in direktem Zusammenhang mit der Religion des Opfers stehe. Es werde nun alles getan, um die Täter zu finden.

Juden werden in ihrem Zuhause bedroht

Auch der Rat der Juden in Frankreich (Crif) hatte den Angriff verurteilt. Er zeige, dass Juden in Frankreich besonders bedroht seien auf der Straße und seit einiger Zeit auch in ihrem Zuhause. Die Union der jüdischen Studenten in Frankreich (UEJF) gab an immer mehr Anrufe mit der Frage zu erhalten, ob Juden Frankreich aufgrund der Unsicherheit verlassen sollten.



Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.