Frankreich: Eltern nennen ihren Sohn “Jihad” und könnten angeklagt werden

Nach Angaben der lokalen Medien sollen Eltern aus der französischen Gemeinde Leguevin ihrem Sohn den Namen Jihad (Dschihad) gegeben haben. Die umstrittene Wahl könnte die beiden vor Gericht bringen.

Nach Angaben der Webseite Actu Toulouse soll das Rathaus wegen des ungewöhnlichen Namens die Staatsanwaltschaft über den Fall informiert haben. Falls der Toulouser Staatsanwalt den Namen unpassend findet, kann er den Fall dem Familiengericht übergeben. Dem französischen Zivilrecht zufolge sollen Eltern den ersten Namen des Babys im besten Interesse ihres Kindes wählen. Sollte der Richter aber entscheiden, dass der Name für das Kind unpassend sei, kann er einen anderen Namen vorschlagen. Dabei bedeutet das arabische Wort Dschihad eher „Anstrengung, Kampf und Selbstaufopferung“ als „heiliger Krieg“.

„Djehad“ ist zudem ein arabischer Vorname, dessen Gebung auch in anderen Schreibweisen im deutschen Sprachraum gesetzlich erlaubt ist. Ein Gutachten der Gesellschaft für Namenskunde e.V. der Uni Leipzig kam zu dem Ergebnis, dass es sich bei Djehad um einen anerkannten arabischen männlichen Vornamen handelt, dessen Bedeutung darin bestehe, sich anzustrengen, sich zu bemühen, für Gott bzw. gegen Unterdrückung zu kämpfen.



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