Frankreich will Bitcoin stärker regulieren


 
 
 

Während der Bitcoin-Kurs weiter explodiert, rät Frankreich zur Vorsicht und sieht Spekulations-Risiken. Der nächste G-20-Gipfel soll sich mit der Kryptowährung beschäftigen. Bis dahin gehen allerdings noch Monate ins Land.

Frankreich drängt auf eine stärkere Regulierung der Internet-Währung Bitcoin im Rahmen der Konsultationen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. „Ich werde der nächsten G-20-Präsidentschaft, Argentinien, vorschlagen, dass wir alle zusammen beim G-20-Gipfel im April eine Diskussion über Bitcoin führen“, sagte Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire am Sonntag in einem Interview des Nachrichtensenders LCI.

„Es gibt nachweislich ein Risiko durch Spekulation.“ Dies müsse näher beleuchtet und reguliert werden.

Preisblase befürchtet

Bitcoin sind seit Jahresbeginn um 1700 Prozent gestiegen, weil sich die Kryptowährung immer mehr etabliert. Skeptiker warnen allerdings vor einer Preisblase, die platzen und zu Turbulenzen führen könnte.

Vertreter der EU-Staaten und Europa-Abgeordnete hatten sich am Freitag auf strengere Regeln für Plattformen geeinigt, auf denen Bitcoin und andere virtuelle Währungen gehandelt werden. Damit sollen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erschwert werden.