Klimaforscher fordert „Zeitenwechsel“ in Klimapolitik

Foto: Die Erde aus dem Weltraum aufgenommen (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Klimaforscher Hans-Otto Pörtner, der an der jüngsten Studie des Weltklimarats beteiligt war, hat von der Politik einen „Zeitenwechsel“ verlangt, um die weitere Erwärmung der Erde zu verhindern. Es sei eine ambitionierte Politik notwendig, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen und so größere Schäden von Mensch und Umwelt abzuwenden, sagte Pörtner am Montag im RBB-Inforadio. „Wenn wir 1,5 Grad halten wollen, also den Klimawandel nicht darüber hinaus gehen lassen wollen, sind die nächsten zehn Jahre entscheidend.“

Erforderlich seien sofort einsetzende Maßnahmen, vergleichbar mit einem „Zeitenwechsel“, so Pörtner.