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Weihnachtstraditionen rund um die Welt

Foto: Pixabay/rawpixel

Während in Österreich und Deutschland das Christkind am 24. Dezember die Geschenke unter den Baum legt, sehen die Bräuche in anderen Ländern völlig unterschiedlich aus. So stellt man in Portugal sehr oft anstelle eines Weihnachtsbaumes eine Weihnachtskrippe auf. Diese sind meist sehr aufwändig gebaut und zeigen Ortschaften aus der Umgebung, Figuren und Menschen. In Italien werden die Geschenke von der Hexe Befana in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar gebracht. Befana ist auf einem Besen unterwegs und gelangt – wie der Weihnachtsmann – durch den Kamin in die Häuser. Sie wird allerdings nicht als böse Hexe, sondern als gute Fee angesehen. In Frankreich freuen sich alle auf das traditionelle Weihnachtsessen, zu dem es Ente, Austern, Muscheln, Hummer oder unterschiedlichste Pasteten gibt. Als Dessert wird dann der sogenannte „la Bûche de Noël“ gereicht, ein Kuchen in Form eines Baumstammes. Der französische Weihnachtsmann wird Pèrè Noel genannt. Er kommt ebenfalls durch den Kamin und legt die Geschenke für die Kinder in ihre geputzten Stiefel. In Spanien hingegen werden die Geschenke von den Heiligen Drei Königen am 6. Januar gebracht. Am Vorabend finden zudem noch zahlreiche Prozessionen und Umzüge statt, die auch als Cabalgata bezeichnet werden. In Down Under herrscht zu Weihnachten Hochsommer, dennoch werden auch hier Straßen und Supermärkte dekoriert und man wartet auf Santa Claus, der am 25. Dezember die Geschenke bringt. Am ersten Weihnachtsfeiertag wird dann meistens ein Ausflug mit einem Picknick am Strand unternommen. In Norwegen wird der Heilige Abend durch Glocken eingeläutet, anschließend gehen viele zum Gottesdienst. Zum Fest gehört natürlich auch ein Weihnachtsbaum, ein alter Brauch ist der sogenannte „Rundgang um den Baum“, bei dem sich alle an den Händen fassen, um den Baum marschieren und dabei Lieder singen.