EU-Bevölkerung steigt auf 513,5 Millionen

Foto: Menschen in einer Fußgängerzone (über dts Nachrichtenagentur)

 
 
 

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Bevölkerung in der EU legt weiter zu. Zum 1. Januar 2019 wird die Zahl der Menschen auf beinahe 513,5 Millionen geschätzt, verglichen mit 512,4 Millionen ein Jahr zuvor, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mit. Die Bevölkerungszunahme ging dabei wesentlich auf Migration zurück, dagegen wurden im Laufe des Jahres 2018 in der EU mehr Sterbefälle als Geburten registriert (5,3 Millionen Sterbefälle und 5,0 Millionen Geburten).

Mit 83,0 Millionen Einwohnern (bzw. 16,2 Prozent der gesamten EU-Bevölkerung am 1. Januar 2019) ist Deutschland der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU, vor Frankreich (67,0 Millionen bzw. 13,1 Prozent), dem Vereinigten Königreich (66,6 Millionen bzw. 13,0 Prozent), Italien (60,4 Millionen bzw. 11,8 Prozent), Spanien (46,9 Millionen bzw. 9,1 Prozent) und Polen (38,0 Millionen bzw. 7,4 Prozent). Der relativ stärkste Bevölkerungszuwachs wurde in Malta verzeichnet (+36,8 je 1.000 Einwohner), gefolgt von Luxemburg (+19,6 je 1.000 Einwohner), Irland (+15,2), Zypern (+13,4), Schweden (+10,8), Slowenien (+6,8), Belgien (+6,1), Spanien und den Niederlanden (jeweils +5,9) und dem Vereinigten Königreich (+5,6). Der relativ stärkste Bevölkerungsrückgang hingegen wurde in Lettland (-7,5 je 1.000 Einwohner) registriert, gefolgt von Bulgarien und Kroatien (jeweils -7,1), Rumänien (-6,6) und Litauen (-5,3).